Hier mal wieder ein kleines Video von unserer heutigen Baustelle, hier wird gerade die Kellerhohlschicht gedämmt. Der Keller wird als Wohnraum genutzt und auch da soll im Winter alles schön warm werden :D #handwerkhamburg #hamburg #keller #knauf #knaufSupafil #dämmung #wärmedämmung #wärme #heizkosten #sparen #winter #knaufinsulation #Heizung #kerndämmung #handwerk #wetter #regen #warm #herbst #frühling #sommerAußenwände sind zum Teil zweischalig aufgebaut. Das heißt, zwischen innerem und äußerem Mauerwerk oder hinter einer Klinkerfassade befindet sich eine 1,5 bis 10 cm starke Luftschicht. Da sich die Luft in diesen Hohlräumen bewegt und über Öffnungen und Fugen mit der Außenwelt verbunden ist, kann sehr viel Wärmeenergie entweichen. Die Folgen: Hohe Heizkosten, kühle Innenflächen und eingeschränkte Behaglichkeit. Wenn die Innenflächen so stark auskühlen, dass deren Temperatur sich dem Taupunkt nähert, besteht zusätzlich Schimmelgefahr. Mit dem Ziel, den Wärmeschutz nachhaltig zu verbessern, überprüfen qualifizierte Mitarbeiter vor Ort die bauliche Situation. Dabei wird bspw. die Hohlschicht mit einem Endoskop untersucht, wozu einige 10 mm kleine Löcher in die Außenwand gebohrt werden. Um Verbindungen der Hohlschicht nach Außen oder zum Innenraum zu lokalisieren, blasen wir gegebenenfalls auch Kunstnebel in die Hohlschicht ein. Wenn gefundene Leckagen abgedichtet sind, können schon allein durch diese Maßnahme ca. 5% der Heizkosten eingespart werden. Ist eine nachträgliche Kerndämmung möglich, wird geeigneter Kerndämmstoff durch Einblaslöcher in den Hohlraum eingeblasen. Die Montage eines solchen Dämmsystems überlässt man besser Fachleuten, da äußerste Sorgfalt geboten ist. Außerdem sind solche Dämmsysteme recht teuer. Deshalb bieten sie sich vor allem dann an, wenn die Dämmstoffhülle aus baulichen oder architektonischen Gründen ausgesprochen dünn bleiben muss. Wer auf einen nachwachsenden Dämmstoff zurückgreifen will, hat die Wahl zwischen verschiedenen ökologischen Dämmstoffen Wie Holzfaser, Kork, Flachs oder Schafwolle. Nicht alle diese Dämmstoffe können als WDVS verbaut werden. Beachtet werden sollte außerdem, dass diese Dämmstoffe vor allem dann ökologisch und nachhaltig sind, wenn sie als Stopf- oder Einblasdämmung verwendet werden. Müssen sie unter dem Einsatz von Bindemitteln und viel Energie erst zu Platten gepresst werden, gehen viele Vorteile gegenüber synthetischen oder mineralischen Dämmstoffen verloren. Ist keine Außen- oder Kerndämmung möglich, zum Beispiel weil die Fassade eines Hauses unter Denkmalschutz steht, bleibt im Prinzip nur eine Innendämmung. Hier ist Vorsicht geboten: Bei einer unfachmännischen Bauausführung drohen Schimmelschäden. Im Vorfeld sollte daher ein Fachmann befragt werden, der auch für den Laien nicht erkennbare Schwachstellen aufdeckt. Hier erfahren Sie, wie Sie eine Innenwand selbst dämmen. Diese fünf Probleme bei der Innenwanddämmung sollten Sie kennen.

Immer ist sorgfältiges Arbeiten notwendig, damit sich keine dämmstofffreien Blasen bilden oder in den Spalt geratende Mörtelbrocken eine Wärmebrücke bilden. Als Füllmaterial kommen nur dauerhaft wasserabweisende Einblasdämmstoffe in Frage, die der Norm DIN 4108-10 entsprechen. Fürs Einblasen, das meistens schon nach ein bis zwei Tagen erledigt ist, werden kleine Löcher in die Außenwand gebohrt bzw. einzelne Ziegel abgenommen. Als Material kommt häufig Perlit, ein geschäumtes Vulkanglas, zum Einsatz, ebenso Stein- oder Glaswollflocken, Kunststoffgranulate oder mineralische Hochleistungs-Dämmstoffe wie SLS20, organische Kerndämm-Produkte wie HK35 oder Aerogel-Granulat, das auch für schmale Hohlschichten ab 1,5 cm wirkungsvoll verwendbar ist. Viele organische Einblasdämmstoffe, etwa Zellulosefasern, sind für die Kerndämmung nicht geeignet, weil sie selbst auf kleinste Wassereintritte empfindlich reagieren. Entscheidend ist, dass der Kerndämmstoff beim Deutschen Institut für Bautechnik gelistet ist und von einem zertifizierten Dämmbetrieb verarbeitet wird. Neu auf dem internationalen Markt ist ein Material namens Mycobond aus den USA, das als Alternative zu Polystyrol (Styropor) aus Pilzen hergestellt wird und komplett kompostierbar ist. Je nach „Pilzfutter“ aus landwirtschaftlichen Abfällen lassen sich seine Eigenschaften beeinflussen. Es wurde von zwei Studenten der amerikanischen technischen Forschungsuniversität Rensselaer Polytechnic University entwickelt in Zusammenarbeit mit der National Science Foundation. Inwiefern Mycobond auch den Bausektor erobern kann, bleibt abzuwarten.

Um Heizkosten zu reduzieren und das Raumklima zu verbessern, können die zweischaligen Außenwände mit einer nachträgliche Kerndämmung ausgestattet werden. Vor dieser Maßnahme muss geklärt werden, ob es sich um eine ruhende Luftschicht handelt und wie der Zustand der Luftschicht ist. Eine Überprüfung kann durch Thermografieaufnahmen, einer Kamarabefahrung und/oder einer Nebelmaschine (Feststellen von Undichtigkeiten) stattfinden. Die Luftschicht kann mit Einblasdämmstoffen oder Ortschaum gefüllt werden. Der Dämmstoff wird dabei durch in die Außenmauer gebohrte Löcher eingebracht. Bei rieselfähigen Dämmstoffen (z.B. EPS-Granulat, Blähperlit und Aerogel) sind nur wenige und kleine Einblaslöcher notwendig, da sich diese Materialien sehr gut auch in kleinen bzw. schmalen Hohlschichten (bis 7 cm) verteilen. Die Voraussetzung für diese Dämmstoffe sind dichte Mauerwerke, damit es nicht zu einer Durchrieselung kommen kann. Bei größeren bzw. breiten Hohlschichten können faserige Dämmstoffe (z.B. Steinwolle und Glaswolle verwendet werden. Diese sind kostengünstiger und verhaken sich untereinander und mit dem Mauerwerk. Stark belüftete Luftschichten müssen vor einer Füllung auf auf die Eignung des Dämmstoffes geprüft bzw. berechnet werden. Für diese Sanierungsmaßnahmen stehen diverse Förderungsprogramme mit Zuschüssen, Krediten und tilgungsfreier Anlaufzeit zur Verfügung. Außerdem gewinnt die Immobilie bei der Bewertung durch einen Energieausweises eine immer größere Bedeutung.

Der Druck steigt jeden Tag. Es kommen immer mehr Menschen nach Deutschland. Die aktuelle politischen Lage zeigt, dass immer größere Massen an Hilfesuchenden in Deutschland ankommen und so in vielen Gebieten Deutschlands nach Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge gesucht werden muss. In einigen Regionen werden Sporthallen oder andere große Gewerbeobjekte, wie z.B. in Berlin, Hamburg oder München, leerstehende Industriehallen zu Flüchtlingsunterkünften umgebaut. Die Unterbringung der Menschen erfordert eine Änderung der baulichen Gegebenheiten. Diese Änderung der Nutzungsart muss meist kurzfristig umgesetzt werden. Aufgrund der sinkenden Temperaturen sind nicht nur adäquate Heizungsanlagen notwendig sondern in der Regel auch nachträgliche Wärmedämmungen. Mit Hilfe der nicht brennbaren ECOFIBRE Einblasdämmung können bislang gewerblich genutze Gebäude z.B. zu Asylunterkünften umfunktioniert werden. Dachböden oder Flachdächer können nachträglich schnell und wirtschaftlich gedämmt werden. Selbst komplexe Konstruktionen, wie z.B. Nagelbinderdächer, lassen sich mit dem ECOFIBRE Einblasdämmsystem kurzfristig dämmen. Die Flächenleistung ist mit der ECOFIBRE Einblasdämmtechnik wesentlich höher als mit herkömmlichen Dämmplatten oder Dämmmatten. Die schnelle Verarbeitungsgeschwindigkeit macht diese Dämmtechnik hochwirtschaftlich und zum Teil viel günstiger als vergleichbare Dämmmethoden. Aber auch die Dämmung von Leichtbauwänden lässt sich mit der ECOFIBRE Einblasdämmung sehr gut realisieren. Die Hohlwänddämmung bei Flüchtlingsunterkünften ist ideal um große Gebäude in kleinere Teilbereich zu separieren. Hierdurch können einzelne Aufenthaltsräume innerhalb von großen Gebäuden erstellt werden. Bundesweite Referenzobjekte sprechen für diese Art der Dämmung. Rufen Sie uns gerne an! Wir beraten Sie gerne!